Puerto Octay bis Isla de Chiloe

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Puerto Octay. Endlich wird das Wetter wieder schön. Mit Freude fuhr ich wieder zur Fähre. Ich wollte keine weiteren Feldwege austesten. Somit hatte ich wieder die Gelegenheit in dem Studentenrestaurant Mittag zu Essen. Gestärkt fuhr ich bei wunderbarem Sonnenschein weiter Richtung Süden. Die Vegetation ist üppig mit Wäldern, Weiden und Feldern. Am Horizont tauchten schöne schneebedeckte Vulkane auf. Leider kam ich an eine Baustelle, die eine zentrale Brücke versperrte. Es war auch keine Umleitung beschildert. Somit musste ich 20 km auf Feldwegen ausweichen. Abends kam ich nach ca. 180km in den kleinen Ort Puerto Octay am Lago Llanquihue. Den Campinplatz fand ich mit wieder mal 10.000 Pesos, ca. 13,-€ teuer. Da dort auch das Wlan ned funktioniert bin ich zum Plaza del Armes (Ortszentrum) wo ich zentral, mit kostenlosem staatlichem Wlan übernachten konnte. Zwei Chilenen sprachen mich heute bereits auf deutsch an. Dies zeigt, das sich in dieser Gegend mal einige Deutsche niedergelassen haben.

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Frutillar. Vormittag habe ich Fotobuch gemacht und bin im Anschluss den See entlang ins 22 km entfernte Frutillar gefahren. Der Ort liegt traumhaft schön. Das Wetter war sonnig mit stahlbauem Himmel. Der Ort wurde von deutschen Siedlern gegründet und ich besuchte auch das Museum zu diesem Thema. An den Häusern kann man den deutschen Baustil gut ablesen. Der Ort ist sehr sauber und auf Tourismus eingestellt. Mir kommt es hier vor wie in einer Kulisse für einen Heimatfilm. Die schneebedeckten Vulkangipfel im Hintergrund und der klare See mit den malerischen Häusern wirken wie aus einem Märchen. Am Spätnachmittag ging ich essen und hatte so gutes Internet, das ich mein Fotobuch abschicken konnte und einen Blogeintrag rauf geladen habe. Abends stellte ich mich an den Strand mit Blick auf die Vulkangipfel.
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Frutillar. Es war ein kompletter Regentag heute. Da die Gegend hier so schön ist, fand ich es schade weiter zu fahren und nichts dabei zu sehen. Ich habe mir vorgenommen nicht den kürzesten Weg Richtung Süden zu fahren, sondern an den schneebedeckten Vulcanen vorbei Richtung Argentinischer Grenze zu einem weiterem See. Dies wäre aber viel schöner, wenn ich die Landschaft und die Berge auch sehen könnte. Somit blieb ich heute einfach stehen und faulenzte. Ich flickte noch meine Jeans und fuhr einkaufen. Abends blieb ich wieder bei Schnürlregen und nur noch 10 Grad am Seeufer.

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Puerto Montt. Bei Regen fuhr ich heute nach Petrohue. Dort sind zwei schneebedeckte Vulcane in unmittelbarer Nähe. Leider konnte ich wegen dem Wetter wenig davon sehen. Petrohue liegt am Todos los Santos See. Ich ging ein bisschen spazieren und schaute den See an. Dann fuhr ich zu den Wasserfällen Saltos de Petrohue. Diese waren sehr imposant. In Puerto Varas kam ich an einer Bosch Werkstatt vorbei und ich fragte dort, ob Sie nicht meine Webasto Standheizung reparieren könnten. Sie verwiesen mich an eine andere Werkstatt. Ich fuhr dort hin. Der nette Monteur sagte mir, das Sie die Heizung kennen und auch Ersatzteile dafür hätten. Leider sind Sie so mit Arbeit voll, das Sie erst am Montag sich um die Reparatur kümmern könnten. Somit habe ich zwei Tage tot zu schlagen. Ich machte einen Plan mir noch ein paar Seen anzuschauen und eine Runde für zwei Tage zu fahren. Abends fuhr ich nach Puerto Montt wo ich einen Campingplatz fand.

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Puelo Bajo. Von Puerto Montt bin ich die Küste entlang nach Punta el Horno gefahren wo die Straße aufhörte und auf eine Fähre führte. Für 13.100 Pesos, ca. 17,-€ habe ich übergesetzt. Das Wetter war heute mal wieder schön und ich konnte einige schneebedeckte Berge sehen. Auf der gegenüberliegenden Seite wurde die Straße wieder unbefestigt und ich kam langsamer voran. Aber die Landschaft ist traumhaft. Ich kam an Wasserfällen vorbei und schaute mir den Ort Puelo an. Am Campingplatz kam ich mit dem Besitzer Alvaro ins Gespräch, der mir gleich ein paar Gläschen Wein anbot. Er arbeitet seit 30 Jahren als Grafikdesigner in Hamburg und ist immer nur den Winter über in Chile. Ich war der einzige am Campinglatz. Nachmittags setzte wieder der Regen ein und ich schaute einen Film auf meinem Heimkino im Bus.

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Puerto Varas. Heute bin ich meine Runde fertig gefahren und habe bei durchwachsenem Wetter am Llanquihue See Mittag gegessen. Dann fuhr ich nach Puerto Varas, wo ich das Museum anschauen wollte, was leider geschlossen war. Ich ging ein wenig in dem Ort spazieren, bezahlte in einem Cafe für ein Stück Kuchen und einen Capuccino 8,40 € und stellte mich abends wieder bei Regen vor den Mechaniker der mir morgen hoffentlich meine Standheizung reparieren wird.

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Isla de Chiloe, Pulutauco. Die Nacht vor der Werkstatt war o.K. In der Früh um 9 Uhr machte diese auf und ich war der erste Kunde. Der Mechaniker schraubte unter dem Auto herum. Ich fragte Ihn noch am Freitag, ob er falls nötig Ersatzteile auf Lager hätte und er meinte er hätte alles für die Webasto. Nun als er wieder unter dem Auto hervor kam meinte er das die ganze Heizung kaputt sei und wir diese erst bestellen müssten. Ich glaub ich fall um. Gut, das ich bereits schon so einiges gewohnt bin. Na, dann war es halt wieder mal nix. Meiner Meinung nach müsste die Heizung ausgebaut und die Zündkerze gereinigt, oder erneuert werden. Aber ich denke das der Mann davon nichts versteht. Leider. Ich bezahlte die Arbeitsstunde mit 25.000 Pesos (35,-€) und fuhr nach Pragua um auf die Fähre zur Insel Chiloe zu kommen. Die Fähre kostete 17,-€ und fuhr eine halbe Stunde. Auf der Insel angekommen fuhr ich nach Ancud im Nordwesten wo ich mich im Touristeninfo schlau machte. Die Dame empfahl mir nach Punhihuil zu fahren um Pinguine an zu schauen. Weil das Wetter gerade schön war verplemperte ich keine Zeit und fuhr die 28 km dort hin. Für 10,-€ stieg ich auf ein Boot und fuhr um die Felsen herum die Pinguine anzuschauen. Es gibt 2 Arten die Arktischen und die Humbold. Spät machte ich dann im Auto Brotzeit. Dann fuhr ich zurück nach Ancud um das Museum an zu schauen. Leider hatte dies heute am Montag geschlossen. Dann fuhr ich noch 75 km nach Pulutauco und ging dort auf einen Campingplatz. Die Insel hat einen eigenen Baustil mit Schindelhäusern und wunderschön hügeligen Weideflächen.

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Isla de Chiloe, Castro. Vormittags fuhr ich mit der Fähre von der Insel Chiloe auf die Insel Tolquien. Die Insel ist bekannt für Ihre schönen Holzkirchen. Ich fuhr bis Achao und zurück. Etwa 50 km. Nachdem ich mit der Fähre wieder nach Chiloe übersetzte fuhr ich in den größten Ort der Insel nach Castro. Ich parkte am Stadtplatz und schaute mir den Ort an. Leider regnete es heute meist und war nur so um die 11 Grad warm. Das Museum war geschlossen und einen Campingplatz konnte ich auch nicht finden. Ich ging in ein Cafe und parkte abends einfach davor.

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Chaiten. Die Nacht in Castro war ruhig und erholsam. Leider ging mir in der Früh das Gas aus, somit fuhr ich 4 km in den Norden wo Lipigas eine Station hat. Mit riesiger Überraschung sah ich einen beigen MAN Cat mit deutschen Kennzeichen. Es war Walter und Marion die ich schon in Bolivien getroffen habe. Wir ratschten eine Stunde und stellten fest, das keiner von uns dort sein Gas befüllen kann. Die beiden wollten nach Castro und ich weiter nach Quellon, von wo aus die Fähre 2 x wöchentlich zum Festland verkehrt. In Quellon kaufte ich mir die Überfahrt für 71.000 das Auto und für 13.000 Pesos ich. Zusammen knapp 110,-€. Ich ging spät nachmittags Essen und parkte vor der Gaststätte um auf die Fähre zu warten. Boarding soll angeblich um 01:00 Uhr früh starten. Ich musste dort noch eine Stunde warten bis ich auf die Fähre fahren konnte. Dann blieb ich im Auto und versuchte auf dem Schiff weiter zu schlafen.

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Chile Santiago bis Valdivia

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Santa Cruz. Vormittag fuhr ich zur Wäscherei wo mich Jürgen zum Kaffee eingeladen hat. Dort wartete auch noch sein anderer Sohn Karl, dem das Hostal gehört mit seiner Frau Gabriela. Wir tranken Kaffee und ratschten noch bis in den frühen Nachmittag. Die Familie Althaus ist sehr freundlich und wir haben ausgemacht, wenn einer von Ihnen nach Deutschland kommt, das Sie mich besuchen werden. Sebastian ist sehr interessiert am Backen, so das er ev. Die Bäckerei anschauen will. Es fiel mir fast ein bisschen schwer mich von diesen lieben Leuten zu verabschieden. Jürgen winkte mir noch beim abfahren vor der Wäscherei. Die Fahrt nach Santa Cruz dauerte gute 3 Stunden. Da ging ich auf Empfehlung von Jürgen zum Club social zum Essen. Dann um 19 Uhr holten mich die Mama von Rodrigo mit einer Freundin dort ab. Ich fuhr Ihnen hinterher zu Ihrem Haus. Dort war eine große Feier im Gange. Es wurde ein 4jähriger, ein 30jähriger und ein 59jähriger Geburtstag im Garten gefeiert. Es spielte ein Musiker und alle tanzten ausgelassen. Es gab viel zu Essen und Bier und Wein zum Abwinken. Wir saßen bis tief in die Nacht und haben geratscht und getrunken. Santa Cruz ist angeblich die beste Weingegend von Chile.

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Santa Cruz. Alle schliefen lang und ich frühstückte im Bus. Mittags gab es bei der Familie von Rodrigo Essen. Anschließend fuhr ich zu einer Weintour. Das Weingut Lapostolle gehört der französichen Familie die auch die Firma Grand Marnier hat. Sie haben auch in Frankreich und in Chile noch mehrere Weingüter. Die Tour war in englisch und wir waren nur 3 Besucher. Sie kostete ca. 25,-€ für die eine Stunde Führung. Sie stellen hier nur eine kleine Menge von 60.000 Flaschen her, wobei eine Flasche für 120,-€ verkauft wird. Es ist ein Cuvee aus 4 verschiedenen Sorten. Die anderen Weingüter der Familie nur in Chile stellen 3 Mio. Flaschen jährlich her. Der moderne Bau des Weingutes soll an ein Vogelnest erinnern. Wobei der Bau 6 Stockwerke tief in den Boden geht, damit der Wein nicht gepumpt werden muss. Die Trauben werden handverlesen und alle Stingel aussortiert. Dann kommt der Wein ins oberste Geschoß in große Barrickfässer. Nach einer gewissen Reife läuf der Wein über dicke Schläuche in die darunter gelegene Etage in kleinere Holzfässer zum weiteren reifen, dies geht über 4 Stockwerke. Die letzten beiden unteren Stockwerke sind für uns verschlossen, denn diese bewahren die private Weinsammlung der Familie auf. Sie haben in Frankreich noch eine größere Weinsammlung. Wobei diese hier gut in die zich Millionen Euro geht. Wir bekamen dann noch 3 Sorten Wein zum probieren. Der letzte war der Wein der hier gemacht wird. Für 120,-€ die Flasche. I muss sagen er war sehr gut. Aber für mich zu teuer. Anschließend fuhr ich nach Santa Cruz zum Rodeo. Es war kostenloser Eintritt und es waren sehr stolze Reiter. Dann fuhr ich wieder zur Familie die mit dem Abendessen auf mich warteten. Die Tochter mit Ihrem Mann und Ihrem Kind fuhren mit mir auf einen Hügel wo wir den Ort von oben anschauen konnten.

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Santa Cruz. Vormittags fuhr ich in die Stadt um das örtliche Museum anzuschauen. Es hat die ganze Nacht geregnet und es bleibt weiter feucht. Das Museum war wirklich gut. Es war außerordentlich umfangreich und dokumentierte die Geschichte der Region die letzten 5000 Jahre. In einem Raum wurde das Grubenunglück von 2010 dokumentiert bei dem 33 Bergleute in 700 m Tiefe verschüttet wurden die nach 65 Tagen mit einer Bergekapsel gerettet wurden. Die Familie hat mir gesagt ich sollte zum Mittagessen wieder heim kommen. Um 14:30 fuhr ich also zurück zum Essen. Die Familie ist sehr freundlich und hilfsbereit. Nach dem Abendessen verabschiedete ich mich, da ich morgen weiter reisen will. Sie waren traurig und meinten ich sollte noch ein paar Tage bleiben. Rodrigos Mama richtete mir noch einen Karton Wein, ein großes Glas Honig, selbstgemachte Marmelade und 12 Eier her zum mitnehmen. Der volle Wahnsinn! So eine Freundlichkeit und Gastfreundlichkeit ist selten.

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Laguna Torca. Vormittags habe ich in Santa Cruz Blumen besorgt und Sie zur Familie gebracht. Ich habe mich gestern bereits von allen verabschiedet, so das ich mich nur noch von Rosita verabschieden musste. Dann fuhr ich los Richtung Lolol. Ich besuchte das Automobilmuseum in dem u.A. der Delorion von dem Film zurück in die Zukunft ausgestellt war. Leider war das Weinmuseum nebenan geschlossen. Dann fuhr ich zum Meer nach Pichilemu wo ich Mittagessen ging. In Punto Lobo ist angeblich der Beste Ort der Welt zum surfen. Vor zwei Wochen sollen hier sogar die Weltmeisterschaften gewesen sein. Ich schaute mir das an. Am Meer hat es nur so um die 17-18 Grad und das Wasser hat nur max. 10 Grad. Die Wellen sind dafür sehr mächtig und gehen von weit draußen kräftig bis an den Strand. Es waren obwohl unter der Woche auch einige Surfer im Wasser. Dann fuhr ich zu den Salinen und kaufte mir ein Pfund Salz für 70 Cent und eine frische Auster für 70 Cent. Am frühen Abend fuhr ich in den Ort Vichuquen der wirklich nett war. Mit nur 400 Einwohnern ist der Ort schön herausgeputzt und hat viele kleine Keramikhersteller. Ich glaube der Ort heisst übersetzt was mit Hexen, darum ist am Ortseingang eine ganz große. Ich fuhr zurück zur Lagune. Aber an 3 Campingplätzen die ich ansteuerte hatte keiner offen. Somit blieb ich am letzten in einem Nationalpark einfach in einer Einfahrt über Nacht. Es war ein schönes Abendrot über der Lagune.

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Pelluhue. Heute morgen haben viele Frauen im Nationalpark um mich herum gearbeitet. Ich fragte wo ich die Nacht zahlen könnte, da meinten Sie das sei schon in Ordnung.  Die ersten 25 km waren auf unbefestigter Straße. Der Weg war wunderschön. Links die Lagunen Seenlandschaft, rechts hinunter das Meer. In Constituion war ich zu Mittag und habe mir den Ort angeschaut. Dann bin ich zu den Dunas de Putu, die aber leider geschlossen waren. In Pelluhue, einem kleinem Fischerdorf fand ich ein Nachtquartier vor dem Rathaus auf der Straße. So wie ich das sehe kommt die Hauptsaison erst noch, somit sind viele Campingplätze etc. noch geschlossen. Dafür belohnt mich der Frühling hier mit einer tollen Blütenpracht.

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Canete. Die Nacht war nicht so ruhig wie die vorherigen. Es fuhren in der engen Straße die Autos schnell und knapp vorbei und somit hat es oft gewackelt und war laut. Ich hatte auch ein bisschen Bedenken, das mir kein Raser in mein Auto fahrt. Aber dafür hatte ich Wlan vor dem Rathaus. Nach 40 km bin ich in einem Ort einkaufen gegangen und auch gleich Mittagessen. Die Gegend ist stark bewaldet und es gibt jede Menge Sägewerke und Holzlastwagen. Da hier ja Frühjahr ist werden viele Erdbeerfelder sichtbar und diese auch an der Straße angeboten. Nachmittags zogen sich die Wolken wieder zusammen und es hat sich eingeregnet. Es hatte heute nur noch zwischen 15 und 11 Grad. Ich Concepcion einer Stadt mit ca. 200.000 EW dachte ich das ich übernachten würde, aber ich habe auf I-Overlander nichts gefunden und der Ort hat mir auch nicht wirklich gefallen. Vielleicht liegt es aber auch am Wetter. Es regnet dauerhaft. Somit bin ich weiter gefahren. In Canete gibt es ein Indio Museum der Mapuche, welches mich interessiert. Somit fuhr ich nach Canete. Der Ort ist klein und freundlich. Ich blieb am Stadtplatz, welcher immer ein schöner quadratischer Park ist. Wie so oft sogar noch mit freiem Wlan. Auf der Fahrt kam ich an einem Schrottplatz vorbei und fragte nach einem Nummernschild von Chile für meine Sammlung. Der Mann war sehr freundlich, begrüßte mich in seinem Land Chile und schenkte es mir.

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20 km südlich von Temuco. Nach drei Regentagen fällt ein bisschen die Gemütsverfassung. Da es regnet und kalt ist, fuhr ich ins Mapuche Museum. Es zeigt die Ureinwohner, deren Leben, Ihre Denkweise und Wehrhaftigkeit. Der Weg führte mich weiter die Küste entlang nach Tirua und dann weiter ins Landesinnere in die 200.000 EW Stadt Temuco. Auf der Landstraße nahm ich einen alten Mann mit. Leider ist, als er einstieg unbemerkt einer meiner guten Flip Flops aus dem Auto gefallen. Ich dachte bei dem Wetter wäre es in der Stadt schöner. Jürgen sagte mir auch, dass dies die „deutscheste Stadt“ Chiles wäre mit vielen Cafes mit Gardinen an den Fenstern. Aber davon konnte ich nichts finden. Da ich keinen Nachtplatz fand, fuhr ich abends um 18 Uhr noch weiter in den Süden. Gesamtstrecke heute 230 km und gestern waren es 280 km. Ich habe gestern noch die 77.777 km auf dem Tacho gesehen. Auf einer Copec Tankstelle stellte ich mich vor das Restaurant und blieb dort übernacht.

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Pucon. Die Nacht auf der Tankstelle war laut. Es war die ganze Nacht Betrieb. In der Früh hat das Wetter kurzzeitig schön ausgeschaut. Aber nach dem Frühstück war es wieder grau in grau. Da ich gestern gleich hinter der Mautstelle umgedreht habe um zur Tankstelle zu kommen, muß ich heute wieder umdrehen um nach Villarica zu fahren. Somit blieb mir nix anderes übrig als noch mal durch die Mautstelle zu fahren. Da ich aber 5 min. später nicht noch mal die andere Richtung zahlen wollte, fuhr ich raus und suchte einen alternativen Weg. Dieser endete leider nach 20 km Feldweg an einem verschlossenem Tor, so das ich wieder umdrehen musste und wohl oder übel noch mal Maut bezahlt habe. Ich kam erst nach Villarica und dann nach Pucon, beides liegt am Villarica See und sind richtige Touristenorte. Den schneebedeckten Vulcan, der erst 2015 das letzte mal ausgebrochen ist konnte ich leider noch nicht sehen. In Villarica habe ich Mittaggegessen. Beide Orte haben jede Menge Cafes mit Kuchen. Wobei ein Cafe Rostock hieß und sicher nicht das Einzige ist welches deutsche Wurzeln hat. In Pucon habe ich mir neue Schlappen (Crocs) gekauft und einen Campingplatz gefunden. Abends ging ich am See spazieren und kochte im Bus.

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Valdivia. Vom Lago Villarica fuhr ich zum Lago Calafquen. 19 km nach Villarica sollte eine von Deutschen betriebene Huskyzucht sein, wo man eine Tageshundeschlittentour machen könnte. Leider habe ich die Hundezucht nicht gefunden. Über kleine Straßen fuhr ich Überland nach Panguipulli, Los Lagos nach Valdivia. Die Strecke war ca. 160 km. Leider hat es die meiste Zeit geregnet. Auch in Valdivia hat es geschüttet. Ich habe mir den Ort trotzdem angeschaut. Es liegt hier ein U-Boot als Museum was leider geschlossen war. Mir wird immer gesagt, dass noch keine Saison ist. Sommer ist hier im Süden nur von Januar bis Februar. Auch habe ich es schwer einen Campingplatz zu finden der offen ist. Ich fuhr 7 km aus dem Ort und fand einen privaten Nachtplatz auf dem Grundstück von einem Chilenischem Camperfahrer. Francisco erklärte mir was eine gute Strecke in den Süden wäre.

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Los Liles. Ich fuhr nach Valdivia. Dort fand ich ein super Studentenrestaurant, Valdivia ist Universitätsstadt, um Mittag zu essen. Dann fuhr ich nach Niebla um mit der Fähre nach Coral überzusetzen. Die Küstengegend ist hier sehr sauber mit netten Ortschaften viel Wald und Schaf- und Rinderweiden. Ich fuhr bis Huiro. Dort fand ich eine in der Karte nicht beschriebene Straße nach La Union die unbefestigt durch den Wald führte es waren sogar die km mit 113 km angegeben. Ich dachte als Alternative zum zurück fahren fahr ich da weiter. Nach ca. 45 min. und 12km wurde der Weg so schlecht mit ausgewaschenen Regenrillen, riesigen Pfützen, Holzbrücken, so das ich mir dachte wenn ich hier 100 km fahre und dann auf ein Hindernis komme wo es kein vorbei gibt. Dann muss ich einen Tag lang zurück fahren. Auch gibt es hier weder ein Haus, noch weitere Autos was bei einem festfahren fatal wäre. Zu sehen gibt es im Wald auch nicht die Welt. Somit drehte ich um. Für die heutigen 93km fuhr ich ca. 5 Stunden. Einen schönen Campingplatz fand ich der gleichzeitig als Schafweide diente. Dafür wurde ich mit einer warmen Dusche belohnt.

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Osterinsel und zurück nach Santiago

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Osterinsel. Heute ist Sonntag und Maria, Rodrigo, Huahene und deren kleiner Sohn und Ich zum fischen gefahren. Huahene hat mit der Hand eine Art Kugelfisch gefangen. Aber der war nicht zum Essen. Maria hat einen kleinen Fisch gefangen und Rodrigo nix. Wir haben es an drei verschiedenen Plätzen auf der Insel probiert aber sie bissen nicht an. Auf der Fahrt um die Insel herum sind wir an vielen Moai´s vorbei gekommen. Das sind die Steinskulpturen. Die Insel besteht aus 3 Vulkanen die vor Jahrmillionen zusammengewachsen sind. An einem Ort gab es Petrogryphen die in die Felsen geritzt waren. Sie zeigten verschiedene Fische, sowie verschiedene Angelhaken etc. Zuletzt kamen wir noch an einen großen Sandstrand wo viele Rapa Nui picknickten und badeten. Abends gegen 21 Uhr kamen wir nach Hause.

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Osterinsel. Es ist Montag und ein Feiertag auf der Osterinsel. Die Tukis haben gemeinsam am Haus von einem Sohn gearbeitet und auch gleich dort gegrillt. Ich wollte helfen, aber Leo sagte mir, ich solle das an dem Tag tun, wo sie betonieren wollen. Ich verbrachte den Tag mit lesen und fuhr mit meinem Radl noch mal in den Ort für eine Wlan Verbindung. Abends machte ich mir Salat und schaute noch einen Film am Laptop.

 

Osterinsel. Heute wollte ich einen Blogeintrag machen. Bin deswegen in den Ort geradelt und habe eine gute Internetverbindung gesucht. Hier wurde ich von einem Cafe in das nächste geschickt. Nach dem viertem Versuch bekam ich einen Cappuccino und ein Wifi Passwort. Leider war die Verbindung so schlecht, das es 5 min. dauerte bis sich meine Blogseite überhaupt aufgebaut hat. Somit war klar, das es gar nicht gehen würde überhaupt Fotos rauf zu laden. Mittag war ich wieder bei den Tuki´s essen. Nachmittag habe ich einen Mann aufgesucht, dem ich von den Wäschereibrüdern Ihre Grüße überbringen sollte. Nachmittags bin ich in den Park um mit Michaela zu appen und anschließend habe ich eingekauft weil ich mit Maria ausgemacht habe, das ich morgen vormittags mit Ihr einen Apfelstreußel machen will. Abends habe ich wieder gelesen. Zur Zeit habe ich ein Büchlein über Diogenes meinen Lieblingsphilosophen zu lesen.

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Osterinsel. Nach dem Frühstück habe ich gelesen und bin vormittags zu Maria runter um mit Ihr den Apfel Crumble zu machen. Ich sagte Ihr sie solle den Ofen vorheizen. Sie meinte das Sie den Ofen so gut wie nie benutzt hätte. Nun als wir den Apfel Crumble nach 30 min. im Ofen noch keine Farbe angenommen hat, schwante mir Übles. Da kam Ihre Schwiegertochter die meinte das Ihr Ofen funktionieren müsste. Also nix wie hin. Nach 30 min. vorheizen und 30 min. Backzeit stellte sich heraus, das auch der Ofen zu kalt ist. Ich habe den Kuchen mit dem Gitter ganz nach oben um die beste Hitze für den Streusel zu kriegen. Was nach ca. 60 min. (übliche Backzeit 30. Min.) endlich ein bisschen Wirkung zeigte. Aber das Resultat stellt alle sehr zufrieden. Der Kuchen schmeckte allen sehr. Nachmittags hat es ausgiebig geregnet und ich hab gelesen. Abends habe ich eine Tanzshow besucht.

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Osterinsel. Vormittags war ich einkaufen für die Quiche Loraine die ich heute für die Tukis machen will. Ich hab in einem Laden für 3 Tomaten und 2 Bananen 5 € bezahlt. Für Käse, Butter, Schinken, Milch, Gewürze usw. habe ich 20,-€ bezahlt. Die einfachen Lebensmittel sind hier alle sehr teuer. Dann habe ich den Teig gemacht und nach dem Mittagessen habe ich mit Maria zusammen die Quiche gemacht. Sie war eifrig bei der Sache. Ich musste aber wieder zum Haus der Schwiegertochter in den Ofen.

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Osterinsel. Heute war ich auf der ganztages Inseltour. Dafür brauchte ich das Nationalparkticket für ca. 70,-€ und die Tour für etwa 55,-€. Es waren ca. 12 Teilnehmer wovon 3 deutsch und der Rest englisch sprach. Mit dem Kleinbus ging es einmal um die Insel. Wir kamen zuerst an ein rekonstruiertes Dorf. Da waren Steinhaufen als Hühnerställe. Die Einwohner brauchten die Hühner als Ernährungsgrundlage. Auch die Pflanzen wurden mit Steinwänden geschützt, weil starker Wind mit Salz und Sand sie sonst wie die Hühner fort wehen würde. Die Menschen bauten Hütten in Form von Bootsrümpfen die dem Wind am besten widerstehen können. Die ärmeren Menschen wohnten in Höhlen. Dann ging es zu einer Stelle auf der Insel wo 15 Moai´s aufgestellt sind. Sie standen auf einem großem Fundament. Es waren Grabstellen der Häuptlinge. Diese wurden bis auf die Knochen verbrannt und die Knochen kamen unter einen Moai. Dieser ist sozusagen der Grabstein. Deshalb schauen die fast alle zur Insel hin. Einer der Moai´s ist 9,4 m hoch und 88 Tonnen schwer. Sie hatten alle noch einen roten Haarschmuck, der für uns heute ausschaut als ob er einen Hut auf hat. Dieser wog nach meiner Schätzung sicher auch 5-10 Tonnen und wurde dem Moai nachdem er stand auf das Haupt gehievt. Im Steinbruch sahen wir jede Menge zerbrochene oder unfertige Moai´s. Einer war 21 m hoch und hat ein Gewicht von 150 Tonnen. Heute rätselt man noch wie sie diese Steinkolosse teilweise über 15 km transportiert haben können. Die Bäume welche zu damaliger Zeit auf der Insel wuchsen war eine Palmenart mit sehr weichem Holz. Ungeeignet für schwere Lasten. Die Bäume sind mittlerweile ausgestorben. Es wird angenommen das die Moai´s stehend transportiert wurden. Es gibt Theorien dazu, aber für mich nichts was erklären kann, wie die Moai´s tatsächlich transportiert wurden. Als ca. 1730 eine holländische Expedition auf die Insel kam, waren die Einheimischen offensichtlich so schockiert, das als 1780 Capitän Cook her kam schon viele Moai´s von der Bevölkerung selbst umgestürzt wurden. 1888 hat ein Missionar eine Zeichnung angefertigt die zeigte wie der letzte Moai mit 10,4 m Höhe plus 2,5 m Haare umgeworfen wurde. 1990 kam eine japanische Sponsoring Kranfirma welche die 15 Moai´s wieder aufstellte. Sie brauchten 2 Schwerlastkräne um einen 88 Tonnen Moai auf zu stellen. Die Restaurierung der 15 wurde 2001 beendet. Auf der ganzen Insel wurden mind. 850 solcher Steinskulpturen registriert. Die alten Einheimischen Leute sagen, das die Moai´s selbst gelaufen sind, weil Ihnen und Ihren Familien viel „Mana“ innewohnte. Dann fuhren wir noch zu einem magnetischem Stein. Es ist der größte der Welt. Überlieferungen sagen, das die Einwanderer diesen vor 1600 Jahren aus Hielo (eine Art Atlantis) mit gebracht haben. Aber Wissenschafler behaupten das der Stein von der Insel stammt. Die letzte Station war der Strand. Abends habe ich noch mit Michaela geappt und Brotzeit gemacht. Es war heute wieder ein sehr schöner Sonnenuntergang.

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Vormittag war ein Spengler da, der durch meine Wohnung auf´s Dach musste. Ich bin ans Meer geradelt weil Rodrigo gesagt hat, das ich dort beim schnorcheln Meereschildkröten sehen würde. Die Brandung war jedoch so stark das es mich mit meiner Tauchermaske und der Gopro Kamera immer wieder an Land zurück warf. Erschöpft gab ich das Unternehmen auf. Ich legte mich auf eine Wiese in die Sonne als plötzlich 2 Pferde daher kamen und um mich herum grasten. Ein Heiter wollte schmusen und hat sogar an meinen Haaren geleckt. Im Ort habe ich noch die Sachen für Gulasch gekauft, was ich morgen für die Tuki´s machen will. Nachmittag habe ich Leo und Tavita´s Bruder wieder beim betonieren geholfen. Da hat mich die Sonne gescheit aufgebrannt.

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Osterinsel. Vormittags bin ich runter und habe zum kochen angefangen. Ich habe für 6 kg Gulasch eingekauft. Mittags haben wir alle zusammen in Garten gegessen. Das Gulasch war nicht ganz so gut wie daheim. Vielleicht liegt es an den Gewürzen, Paprika, kein Tomatenmark etc. das es nicht ganz so gut geworden ist. Aber es wurde alles verputzt, somit hat es den anderen doch sehr gut geschmeckt. Nachmittag hat Tavita mir organisiert das mich ein Freund von Ihm abholt und wir mit seinem Boot raus fahren um zu fischen. Das war sehr interessant. Wir benutzten eine alte Methode. Die Angelschnur ist um ein Stück Plastikrohr gewickelt. Auf den Haken kam Hünerfleich und dann wurde dieser um einen Stein mit Brot gewickelt. Dieser wurde dann ist Wasser geschmissen. Der Stein zog den Haken weit nach unten und man konnte die Schnur mit dem Köder ruckweise wieder hoch ziehen. Es dauerte nicht lange und bei mir biss einer an. Rodrigo fischte 3 und Hoko der Capitän und sein Sohn min. 10. Somit fuhren wir zufrieden wieder an Land. Abends ging ich zu Juan, dem Mieter in Tavitas Haus, der unter mir wohnt auf 2 Bier. Anschließend ging ich zu Maria die einige der Fische gebraten hat zum Essen.

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Osterinsel. Nach dem Frühstück bin ich nach Orongo. Mit dem Radl fuhr ich am Flughafen vorbei den Vulcan hinauf. Nach einer guten halben Stunde kam ich oben an. Orongo war für die Osterinsulana ein wichtiger Ort für einen speziellen Wettbewerb. Die Teilnehmer mussten die steilen 300 m hohe Felswand hinunter klettern, zur Insel hinüber schwimmen, und ein Ei der Vogelart suchen, die gerade zu dieser Zeit im Jahr dort brütet. Dann mit dem Ei zurück und die Felswand wieder hinauf klettern. Wer der erste war, hat gewonnen. Da die Lage sehr exponiert ist konnten die Leute keine Strohhäuser bauen sondern wegen Wind und Wetter bauten Sie Steinhäuser, welche nur für die Häuptlinge waren die den Wettbewerb während einer Woche im Jahr beobachteten. Mittags fuhr ich zu Maria zum essen. Wir wollten nachmittags in eine Bäckerei um Croissants zu machen. Leider klappte dies nicht. Abends fuhr ich einkaufen und machte schön ausgiebig Brotzeit.

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Osterinsel. Heute hatte ich wieder einen Platten am Radl, somit bin ich schon zum zweiten Mal zum Radlmechaniker und habe einen neuen Schlauch einziehen lassen. Dann bin ich zu einer historischen Grotte gefahren, in der die Ureinwohner Ihre Kanus gebaut haben. Nachmittag habe ich eingekauft für 3 Joghurtfruchtkuchen die ich heute für die Tukis mache. Mit Huahene und mit Rodrigo habe ich die Kuchen gemacht. Abends bin ich dann noch in die Tanz- und Musikshow von Kari Kari gegangen. Das ist die Gruppe in der Tavita angefangen hat Musik zu spielen.

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Osterinsel. Heute Abend ist Mea Mea ein Freund von Tavita vorbei gekommen und wir haben alle zusammen als Abschied bei den Tuki´s gegrillt. Es war sehr nett. Es gab sogar Bier und Wein. Ich erklärte Maria das Regionalgeldsystem Amper Taler und schenkte Ihr ein paar Scheine. Ich denke ich habe Sie infiziert möglicherweise eine Regionalwährung auf der Insel zu etablieren. Leo sagte die müsste Moai´s heißen. Was mir sehr gefiel.

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Osterinsel nach Santiago. Hab die Wohnung von Tavita noch ein bisschen sauber gemacht, geduscht, mein Zeug zusammen gerichtet. Mit den Tuki´s Mittag gegessen. Mich von Leo, Rodrigo und Tavitas Bruder verabschiedet. Um 15:30 Uhr hat mich Maria zum Flughafen gefahren und Sie hat mich noch eine Muschelhalskette geschenkt. Auf dem sehr kleinem Flughafen fliegen heute sogar 2 Flugzeuge ab! Der Flug war pünktlich und angehnem.

Als Rückschau auf meinen Aufenthalt auf der Osterinsel muss ich sagen die Menschen dort sind wirklich außerordentlich entspannt, freundlich noch mehr untereinander als zu den Touristen. Sie sind ehrlich, direkt und authentisch. Mir kam es auch so vor, als ob die Männer sich sehr männlich geben und oft athletisch sind. Auch die Frauen wirken ursprünglich weiblicher als andernorts. Mit Flug und Uber Taxi und Reservierung im Hostal klappte alles super, so das ich um 01:00 Uhr im Bett war.

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Santiago. Um 10 Uhr kam Sebastian und holte mich ab und wir fuhren zu meinem Auto. Auf dem Weg zeigte mir Sebastian noch eine künstliche Lagune mit wunderschönen Fischen darin. Wir fuhren dann zur Wäscherei wo Jürgen und Peter schon warteten. Wir ratschten über meine Reise und hatten viel Spaß. Ich ließ gleich meine Wäsche von der Osterinsel reinigen und Jürgen Sebastian und Ich gingen Mittag Essen. Wir fuhren mit dem Taxi zu einer wunderschönen Kneipen und Restaurantgegend und tranken gutes Bier und aßen Pizza. Wir philosophierten ein bisschen über Politik, Geschichte und das Leben und genossen den schönen Tag. Ich fuhr im Anschluss einkaufen. Leider hatte ich bei Abfahrt zur Osterinsel vergessen meinen Kühlschrank auszuräumen, so das ich dies nachholen musste und hab dann den Kühlschrank gründlich gereinigt. Als Nachplatz stellte ich mich vor das Hostal von Jürgens Sohn, denn dort hatte ich Wlan. Abends ging ich noch in die kleine Kneipe die mir Sebastian empfohlen hat.

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